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U-Boot: U-169

Typ: Typ IX C/40
Feldpost Nr.: M 50 115
Bauwerft: Seebeckwerft
Kiellegung:
Stapellauf: 06.06.1942
Indienststellung: 16.11.1942
versenkt am: 27.03.1943   Position: Nordatlantik, südl. Island 60°54'N 15°25'W
Kommandanten: Hermann Bauer, Oberleutnant zur See   (grüner Pfeil markiert die Untergangsstelle)
Schiffswappen Ursache: Luftangriff mit Wasserbomben
Tote: 54 Gefallenenliste
Überlebende: 0 Teilnehmerliste
gehoben: nein
Technische Daten:
Bootsgeschichte: 10. U-Flottille in Lorient
Feindfahrten: Nur eine Feindfahrt ohne Erfolge

Das Boot lief am 18. März 1943 um 8.00 Uhr von Kiel aus. Der Marsch führte über die Ostsee zur nochmaligen Brennstoffergänzung nach Kristiansand, wo das Boot am 20. März 1943 um 10.45 Uhr einlief. U 169 lief am 21. März 1943 um 6.50 Uhr von Kristansand zu seiner ersten Unternehmung aus. Der Marsch führte in den Nordatlantik südlich von Island.
         
Hergang des Verlustes: U-169 sollte sich der Gruppe "Seewolf" zum Angriff auf den Geleitzug SC-123 anschließen, dessen Position vom xB-Dienst ausgemacht worden war. Das U-Boot wurde in dem von der Luftsicherung des Konvois gedeckten Seegebiet von der Fortress "L" (Fg Off A.C.1. Samuel) des 206. Geschwaders der RAF gesichtet und im Tiefflug angegriffen. Trotz starkem Flakfeuer warf Samuel seine Wasserbomben gut gezielt auf die Backbordseite des Bootes ab. U-169 legte sich auf die Seite und begann zu sinken. Die Explosionen brachten das Boot zum Kentern, bevor es sank, doch als der Bug noch einmal in steilem Winkel auftauchte, flog Samuel noch einen zweiten Wasserbombenangriff. danach versank U-169 endgültig fast senkrecht über das Heck. In diesem Moment konnte er noch 3 Mann auf der Brücke ausmachen, die aber nachher nicht mehr an der Oberfläche auftauchten.